Bei der SG Langenhorn/Enge-Sande

Unglückliche Niederlage in der Nachspielzeit für DGF Flensborg

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Unglückliche Niederlage der Verbandsliga-Fußballer von DGF Flensborg bei der SG Langenhorn/Enge-Sande: In den letzten Minuten drehten die Gastgeber das Spiel und konnten in der Nachspielzeit durch Henner Martensen noch drei Punkte bejubeln.

Langenhorn – Die Gäste aus Flensburg erwischten einen guten Start in die Partie beim Tabellenzweiten. Tim Meyer schickte Felix Bülo schon in der zweiten Spielminute auf Reisen. Bülo scheiterte mit seinem Abschluss aber an SG-Keeper Jörn Ketelsen. Auf der anderen Seite saß hingegen direkt der erste Torschuss: In der 18. Minute erzielte Torge Domeyer mit einem strammen Rechtsschuss nach Ablage aus gut 18 Metern aus dem Rückraum heraus die Führung für die SG Langenhorn/Enge-Sande. Es war sein bereits 13. Saisontreffer. Ansonsten hatte DGF den Torjäger durch Pascal Lambach, der den verletzten Julian Nehrenst in der Innenverteidigung ersetzte (Außenbandriss im Knöchel), gut im Griff. 

In der 27. Minute nahm Henrik Boennen Tempo auf, ließ einen Abwehrspieler stehen und schob den Ball dann überlegt ins rechte Eck. Der verdiente Ausgleich zum 1:1 mit dem es auch in die Pause ging. 

Starker Henrik Boennen trifft ein zweites Mal

Auch in der zweiten Hälfte setzte sich das kampfbetonte Spiel beider Mannschaften fort, beide lauerten auf das schnelle Umschaltspiel. Glück für DGF dann in der 65. Minute, als Mirko Christiansen mit seinem Schussversuch am Pfosten scheiterte. In der 73. Minute konnte Henrik Boennen seiner starken Leistung noch einen draufsetzen, als er nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus die 2:1 Führung für DGF Flensborg erzielen konnte. Kurz darauf verpasste der frisch eingewechselte Kim Holzke die Vorentscheidung, als er aus sieben Metern lediglich den Torwart anschoss. „Zwei weitere gute Chancen ließen wir leichtfertig liegen, weil wir nicht konsequent den Abschluss suchen, sondern immer noch ein Haken machen“, ärgerte sich DGF-Coach Jens Fischer. Und die ausgelassenen Chancen sollten sich in den Schlussminuten noch rächen. 

Lucky Punch in der Nachspielzeit bringt Gastgeber den Sieg

In der 82. Minute traf ein Abschluss von Mirko Christiansen Stefan Ottsen so unglücklich am Kopf, dass dieser den Ball unhaltbar für Marcel Carstensen ins eigene Tor lenkte. 
Nach dem Ausgleich spielten beide Mannschaften auf Sieg. In der vierten Minute der Nachspielzeit sollte der SG Langenhorn/Enge-Sande dann auch tatsächlich noch der Lucky Punch gelingen. Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld heraus wurde der Ball immer länger und schließlich per Direktabnahme aus spitzen Winkel von Henner Martensen ins kurze Eck befördert. 

So feierte die SG Langenhorn/Enge-Sande ihren sechsten Saisonsieg und bleiben so mit 20 Punkten erster Verfolger der ungeschlagenen Oberen Treene (27 Punkte).  

„Mich ärgert, dass wir mit der couragierten Defensivleistung drei Treffer fangen“

„Der Mannschaft kann man von der Einstellung überhaupt keinen Vorwurf machen“, sagte Jens Fischer nach der unglücklichen Niederlage. „Kämpferisch war das eine Topleistung.“ Auch eine Begründung für den Sieg der SG hatte Fischer parat: „Der riesen Unterschied war einfach, dass Langenhorn aus halben Chancen Tore erzielte und wir fahrlässig unsere Chancen liegen lassen und den Ball manchmal ins Tor tragen wollen. Mich ärgert, dass wir mit dieser couragierten Defensivleistung drei Treffer fangen und mit leeren Händen nach Hause fahren. Es war heute eindeutig mehr drin.“ (msc)






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