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Am zweiten Spieltag musste der TSV Nordmark Satrup nach der gelungenen Premiere bei Titelfavorit SV Todesfelde Lehrgeld zahlen. Im Flensburger-Stadtderby behielt der TSB Flensburg die Nase vorn.
Flensburg – „Das war ein Start nach Maß“, freute sich TSB-Trainer Gramoz Kurtaj nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel. Das unter Spielern immer noch heiß umkämpfte Stadtderby konnte der TSB Flensburg mit 3:1 (2:0) auf dem Kampfacker vom SC Weiche Flensburg 08 II für sich entscheiden. Dabei mussten die Gäste zunächst eine Verletzung von William Francis Buus Baxter hinnehmen, der in der 27. Minute durch Lennart Steiner ersetzt wurde. Kurz nach Steiners Einwechslung klappte es dann auch mit den Toren. Zunächst traf Jerreh Darboe (34.) und mit dem Schlusspfiff der ersten Hälfte Mart Sadik Kurt (45.)
„Wir haben verdient gewonnen“
Auch die zweite Hälfte beginnt ideal für die Mannschaft vom Eckener Platz. Keine drei Minuten dauerte es, bis Hendrik Fleige auf 3:0 für die Gäste erhöhte. Die passende Antwort gab es von Henri Boi Fritze, der wiederum nur zwei Minuten später zum 1:3 Anschluss traf. „Wir kamen dann noch mal zurück und halten ordentlich dagegen, aber wenn man die ganzen 90 Minuten betrachtet, dann hat der TSB einfach mit ihrer Abgeklärtheit und Routine das Spiel gewonnen“, sagt 08-Coach Tim Wulff, der von Stephan Böhme an der Seitenlinie vertreten wurde. „Wir werden das im Rückspiel hoffentlich besser und es dem TSB noch schwerer machen, wenn unsere Mannschaft dann noch besser eingespielt ist.“
Durch den 3:1 Erfolg ist der TSB Flensburg nur eine von vier Mannschaften, die beide Spiele gewinnen konnte und liegt auf Tabellenplatz drei. „Wir haben verdient gewonnen und gewinnen immer mehr an Selbstvertrauen. Die Abläufe im Spiel sehen auch immer besser aus und ein 5:1 Torverhältnis nach zwei Spielen kann sich sehen lassen“, so TSB-Trainer Gramoz Kurtaj.
TSV Nordmark Satrup zahlt Lehrgelde in Todesfelde
Todesfelde – Für den TSV Nordmark Satrup ging es auf die erste Auswärtsfahrt in der Oberliga. Mit dem Auftaktsieg im Rücken musste die Elf von Trainer Bernd Hansen bei Topfavorit SV Todesfelde antreten. Vielleicht spielte den Gästen die überraschende Auftaktpleite vom SVT nicht in die Karten, denn die Mannschaft von Björn Sörensen ließ den Satrupern keine Chance. Es waren keine 120 Sekunden gespielt, da führten die Gastgeber bereits mit 1:0 und konnten bis zur Halbzeitpause noch zwei weitere Tore folgen lassen.
Auch der Start in die zweite Hälfte verlief für den TSV Nordmark Satrup bitter. In der 51. und und 59. Minute schraubte Marco Pajonk das Ergebnis auf 5:0 hoch. Bereits im ersten Durchgang traf Pajonk und durfte sich somit über einen Hattrick freuen. In der 73. Minute musste sich Ingmar Struck im Satruper-Tor noch ein letztes Mal geschlagen geben, als Morten Liebert zum 6:0 Endstand für den SV Todesfelde traf, der somit in der neuen Saison angekommen ist.
Am Samstag geht es für den TSV Nordmark Satrup zu Hause weiter. Dann ist der VfB Lübeck II zu Gast, der sich bisher zwei Mal die Punkte teilen musste. (msc)
