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Sie legten los wie die Feuerwehr und erwischten einen Traumstart gegen den Heider SV, der in der vergangenen Saison noch in der Regionalliga Nord spielte. Nach acht Minuten führte der TSB Flensburg bereits mit 2:0, musste am Ende dennoch um den Sieg zittern.
Flensburg – Nach der Auftaktpleite gegen den Husumer SV hat der TSB Flensburg im ersten Heimspiel der Saison einen 4:2 (2:1) Sieg über den Heider SV eingefahren. Schon nach vier Minuten brachte Nicholas Holtze seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Vier Minuten später, als Timo Carstensen frei vor Torwart Calvin Brooklyn Schultz auftauchte, waren die Gäste immer noch nicht richtig auf dem Platz. Carstensen setzte sich im 1 gegen 1 durch und erhöhte auf 2:0. In der 28. Minute profitierte Jesper Tiedemann von einem Abpraller und konnte auf 1:2 für sein Team verkürzen. Die Gäste fanden nach dem Anschlusstreffer immer besser ins Spiel und drängten noch vor der Pause auf den Ausgleich. Diesen konnte der TSB Flensburg jedoch in die Kabine retten.
Fröhlich sorgt für die endgültige Entscheidung
Kurz nach der Pause konnte Nicholas Holtze nach einem erneuten Konter den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen (62.). Gezittert werden musste trotzdem noch, als Mika Christopher Kieselbach in der 81. Minute den verdienten Anschlusstreffer machte. Zum Ende der regulären Spielzeit konnte der TSB Flensburg dann durchatmen, als Paul Fröhlich das entscheidende 4:2 gelang.
„Heute haben nur drei Punkte gezählt“
„Die Stimmung ist super, wir sind froh, dass wir gewonnen haben“, berichtete TSB-Trainer Gramoz Kurtaj nach dem Spiel. „Heute haben nur drei Punkte gezählt“, nachdem im Landespokal und zum Saisonauftakt zwar seine Mannschaft die Spiele dominieren konnte, aber beide verlor. „Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen. Sie haben von der ersten bis zur letzten Minute diszipliniert meine ganzen Vorgaben umgesetzt. Das war überragend. Das hat uns heute die drei Punkte geschenkt.“ Besonders viel Freude bereiteten dem Trainer seine Angreifer. „Wir haben vorne brutal starke Spieler, die ganz klar Ligen höher spielen könnten“, lobte Kurtaj weiter. „Ich bin super froh, dass ich sie habe. Aber auch hinten standen wir super kompakt.“ Auch für den Gegner fand er noch wertschätzende Worte: „Heide war ein ganz starker Gegner, super strukturiert und hatte nach vorne viele gute Aktionen. Das war nicht einfach heute.“ (msc)
