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DGF Flensborg hat dem TSV Hattstedt die Verbandsliga-Premiere ordentlich verdorben. Gleich sieben Gegentreffer musste die Mannschaft von Joachim Press schlucken.
Hattstedt – Bei DGF Flensborg möchte man in dieser Saison nicht mehr um die „goldene Ananas“ spielen. Und das hat Aufsteiger Hattstedt zu spüren bekommen. Zunächst kam allerdings auch noch Pech dazu, als Maurice Sander nach einer Ecke ein Eigentor (15.) unterlief. Henrik Boennen (31.) und Tim Meyer (39.) schraubten das Ergebnis zur Halbzeit noch auf 3:0 hoch.
DGF Flensborg feiert sieben Treffer
Im zweiten Durchgang hatte der TSV Hattstedt, dem inzwischen auch Jannik und Jonas Heider angehören, dann ganz bittere 45 Minuten vor sich, beginnend mit einer roten Karte in der 65. Minute. Vier weitere Tore gelangen DGF Flensborg in Überzahl noch. Tim Meyer (65. und 79.), Rexhep Kabashi (67.) und der eingewechselte Gorm Bock (85.) sorgten für den 7:0 Endstand.
„Wir haben uns als Einheit präsentiert“
„Das war ein gelungener Auftakt mit einer durch die Bank weg guten Mannschaftsleistung“, lobte DGF-Coach André Flieder nach dem Sieg seiner Elf. „Das hat mal gezeigt, dass mit einer funktionierenden Teamchemie vieles wegzumachen ist, auch wenn die Vorbereitung sportlich nicht gut lief.“ So konnte seine Mannschaft im Vorfeld auf Grund von Corona und Krankheiten kaum Testspiele bestreiten. „Wir haben uns aber als Einheit präsentiert und dann sind wir auch eine starke Truppe“, weiß der Trainer, der vom verletzten Lukas Wrobel an der Seitenlinie unterstützt wurde, der Jens Fischer vertrat. Besonders erfreulich für Flieder: „Auch die Jungs, die wir eingewechselt haben, haben sofort gestochen und hatten viele Torbeteiligungen. Rinor Kuci hatte zwei Vorlagen und Gorm Bock am Ende selbst getroffen.“
Ein erster Härtetest folgt im ersten Heimspiel am kommenden Samstag, wenn der TSB Flensburg II ab 13 Uhr zu Gast im Idraetsparken sein wird. Der Aufsteiger gewann zum Auftakt am Sonntag gegen den FC Wiesharde. (msc)
