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Vom Abstiegskandidaten zum Angstgegner: Die Nordfrauen vom TSV Nord Harrislee haben ihren Sensationslauf auch beim Tabellenschlusslicht der HSG Freiburg fortgesetzt. In der Gerhard-Graf-Sporthalle setzte sich die Mannschaft von Olaf Rogge mit 26:22 (12:11) durch.
Die Nordfrauen haben einmal mehr einen ganz starken Auftakt in die Partie erwischt. Nach elf Minuten erzielte Matilda Pleger die 6:1 Führung für die Gäste. Der Fünf-Tore-Rückstand veranlasste Trainer Ralf Wiggenhauser zu einer frühen Auszeit. Scheinbar fand er die richtigen Worte, denn die Gäste vom Holmberg konnten zwar ihre Führung weiterhin behaupten, knappe zehn Minuten vor der Pause führte der TSV aber nur noch mit 11:9. Ein verwandelter 7-Meter von Carolin Spinner gegen Lea Tiedemann ließ die „Red Sparrows“ in der 29. Minute den Anschlusstreffer erzielen. Gleiches gelang ihr Sekunden vor Schluss zum 11:12 Pausenstand aus Sicht der Gastgeberinnen.
Nordfrauen halten die Spatzen wieder auf Abstand
In doppelter Überzahl starteten die Nordfrauen in die zweite Hälfte, konnten diese allerdings nicht nutzen. Stattdessen führte ein erneuter Spinner-7-Meter in der 33. Minute zum 12:12 Ausgleich. Auf der anderen Seite konnte Torfrau Debora D’Arca einen 7-Meter parieren und inzwischen hatte man den Eindruck, als ob die „Red Sparrows“ dieses Spiel durchaus gewinnen könnten. Nach 40 Minuten hatte Harrislee nach einer Parade von Sophie Fasold wieder Ruhe ins Spiel gebracht und die Möglichkeit mit drei Treffern in Führung zu gehen (14:17), was der stark aufspielenden Lotta Woch dann auch gelang. 15 Minuten vor Schluss führte der TSV mit drei Toren und konnte die „Spatzen“ wieder auf Abstand halten. Ein erfolgreich verwandelter 7-Meter von Madita Jeß schraubte den Spielstand auf 20:16 für den TSV Nord hoch. 12 Minuten vor Schluss stand erneut eine komfortable 5-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel. Am Ende siegten die Nordfrauen verdient mit 26:22 – der siebte Sieg in Folge.
Garant für den Harrislee-Erfolg waren einmal mehr Lotta Woch (12 Treffer) und Madita Jeß (5 Treffer). Bei Freiburg überzeugte Carolin Spinner vom Punkt, verwandelte 11/13 7-Meter.
