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RB Obere Treene hat innerhalb von fünf Tagen zwei Mitfavoriten aus dem Weg geräumt und führt mit einem 17:2 Torverhältnis die Verbandsliga Nord vor der punktgleichen SG Langenhorn/Enge-Sande souverän an. Für die SG Nordau hingegen läuft es noch nicht optimal.
Lindewitt – Englische Woche in der Verbandsliga Nord: Für die SG Nordau lief es in dieser allerdings bei zwei Heimspielen nicht rund. Zunächst musste man sich am Samstag RB Obere Treene mit 1:3 (0:1) geschlagen geben, aber das man am Mittwoch auch nur einen Punkt holen würde, war unerwartet.
„Ich bin immer noch sprachlos“, sagt SGN-Trainer Hauke Petersen auch noch einen Tag nach dem 2:2 (1:0) gegen Schleswig 06. Zunächst lief alles nach Plan. Jannik Fust traf erneut für seine neue Mannschaft und bescherte der SG Nordau in der 24. Minute die verdiente Führung. Im zweiten Durchgang war es Kapitän Christopher Langrzik, der auf 2:0 erhöhte und somit die drei vermeintlichen Punkte auf den Weg brachte. Schleswig 06 gab aber nicht auf und wurde am Ende belohnt. In der 78. Minute gelang durch Xavier Empel der Anschluss und in der dritten Minute der Nachspielzeit durch Mark Kuhlmann tatsächlich noch der Ausgleich.
„Wir müssen eine Zwei-Tore-Führung sicher ins Ziel bringe“
„Wir müssen einfach von uns selbst erwarten, eine Zwei-Tore-Führung sicher ins Ziel zu bringen“, ärgerte sich Petersen. „Wir haben in dem Spiel mindestens zehn klare Torchancen und verpassen es, das Spiel zuzumachen.“
Ein Erfolgserlebnis soll nun am Samstag bei der SG Arensharde her. Gespielt wird in Schuby ab 16 Uhr.
Hattstedt – Ganz anders die Gefühlslage bei RB Obere Treene. Nach dem Sieg gegen die SG Nordau wurde am Mittwoch ein weiterer Mitfavorit vorgeführt. Der TSV Hattstedt von Trainer Torsten Böker ging vor heimischen Publikum mit 1:10 (1:8) unter.
Nach 14 Minuten eröffnete Ex-TSB-Akteur Mats Möller den Torsegen. Lars Jürgensen, Nico Empen (3x), Ferris Potratz (3x), Lars Ole Puttins und Dawid Kroll ließen im weiteren Spielverlauf neun weitere Tore folgen. Den Ehrentreffer für die Gastegeber erzielte Marco Nagel in der 44. Minute. Da lag seine Mannschaft allerdings schon aussichtslos mit sechs Toren zurück.
„Ein Paukenschlag“
„Hattstedt hatte vermutlich einen richtig, richtig schlechten Tag und wir einen guten“, fasste RB-Trainer Sandro Holland das denkwürdige Spiel zusammen. „Aber wir müssen die Kirche auch ein bisschen im Dorf lassen. Die Saison ist noch lang.“ Dennoch war das Ergebnis ein Paukenschlag, wie Holland erzählt. Zahlreiche Kollegen hatten sich daraufhin bei ihm gemeldet. „Und das Ergebnis war auch in der Höhe so verdient, es hätte vielleicht noch höher ausgehen können.“
Am Samstag muss nun Aufsteiger SG Mitte NF den Weg nach Oeversee antreten. „Ein unangenehmer Gegner“, weiß Sandro Holland. So bleibt zu hoffen, dass es hier wieder etwas spannender wird. (msc)
