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Mit den letzten beiden Siegen im Rücken, sollte am vergangenen Samstag die Hinspielniederlage gegen den SC Itzehoe wett gemacht und die Position in der oberen Tabellenhälfte gefestigt werden. Die zuletzt so gut spielende Defensive zeigte Schwächen. Es folgten zu viele Gegentreffer und auch die Offensive konnte lediglich im letzten Drittel Zeichen setzen.
Probleme in eigener Überzahl
Der Start glückte den Grün-Weißen noch, ging man durch Viviane Brethacks Tor in der 4. Minute in Führung. Ein Querpass von Denise Hansen und ein gut platzierter Schlagschuss ins obere, lange Eck ließen die Flensburger jubeln. Die Führung währte allerdings nicht lange, konnten die Itzehoer durch Fabian Carstens bereits in der 5. Minute ausgleichen. Darauffolgend wurde das Spiel zunehmend ruppiger, sodass es gleich mehrere Zeitstrafen hagelte. Eine gegen die Grün-Weißen, die schadlos überstanden wurde. Zwei gegen den SC Itzehoe, die für die Flensburger Offensive mehr Fluch als Segen waren. In Unterzahl traf der SC durch Janne Wolter zum 1:2, um nur wenige Sekunden nach Ablauf der Zeitstrafe auf 1:3 zu erhöhen.
Gebrauchtes Drittel
Nach einigen Anpassungen sollte das zweite Drittel besser starten als das erste. Weit gefehlt. Innerhalb der ersten sieben Minuten traf Janne Wolter gleich drei Mal. Zwischenstand 1:6. Die daraufhin genommene Auszeit schien zunächst nur kurzzeitig zu helfen und so musste man den siebten Gegentreffer in Kauf nehmen. Danach jedoch kam die Defensive besser ins Arbeiten. Je eine weitere Überzahl der Teams brachte nichts auf die Spielstandsanzeige. Mit hängenden Köpfen ging es in die zweite Drittelpause.
Versöhnlicher Abschluss dank starkem Schlussdrittel
Eine Umstellung der Blöcke sollte diesmal Abhilfe schaffen. Und das gegenseitige Versprechen als Team noch einmal alles zu geben, um nicht mit nur einem Treffer in den eigenen Reihen vom Platz zu gehen. Gesagt, getan. Durch konzentrierte Arbeit konnte die Defensive sich mehr Ballbesitz erarbeiten und gleichzeitig den Druck auf das eigene Tor entschärfen. Erlöst wurden die Grün-Weißen in der 10. Minute durch Per-Niklas Heintze, der zum 2:7 traf. Eine Minute später traf die zweite Reihe durch Comebacker Ronn Nagel zum 3:7. Eine weitere Minute später der 4:7 Anschlusstreffer durch Denise Hansen. Vielleicht doch noch Hoffnung auf den Sieg? Der PSV warf nochmal alles nach vorne. Dann war es Bastian Bartels, der den Sack für die Itzehoer zuschnürte und auf 4:8 aus Flensburger Sicht stellte. Eine Minute vor dem Ende vollendete Kapitän Michael Düsing auf Vorlage von Per-Niklas Heintze zwar noch eine sehenswerte Freischlagkombination, beim Spielstand von 5:8 sollte es dann aber bleiben. Trotz sehr starkem Auftritt im Schlussdrittel müssen sich die Grün-Weißen geschlagen geben und rutschen auf den fünften Tabellenrang ab.
Nächstes Spiel im Januar in Flensburg
Ein gebrauchtes Spiel mit versöhnlichem Ende. Am 12. Januar heißt es deshalb von Anfang an konzentriert aufzutreten. Dann wartet der TSV Bordesholm II in der Halle am Sandberg in Flensburg. (jsp)