
TNS SPORTS bereits ab 3 Euro/Monat
Das erste Pflichtspiel nach der Zwangspause war zugleich das erste Pokalspiel der Spartengeschichte für die Floorballer vom PSV Flensburg.
Gespielt wurde gegen die SG der beiden Zweit-Mannschaften des Bundesligisten ETV Hamburg. Nach starkem ersten Drittel, einem passablem Zweiten, fehlte im letzten Spielabschnitt dann doch der lange Atem und die nötige Präzision vor dem Tor. Endstand 3:6
Abtasten, taktieren, beobachten. Alles etwas eingerostet nach fast vier Monaten Pause. Welches Team findet zuerst eine Lücke in der Verteidigung des anderen? Nach sechs Minuten jubeln die Piranhhas.
Ein langer Bandenpass und Tilman Palan trifft auf den Zentimeter genau den langen Pfosten. Keine 20 Sekunden später schlagen die Flensburger jedoch zurück Per-Niklas Heintze trifft nach Bandenpass von Kjell Dittloff ins linke obere Eck. Alles wieder auf Anfang. Nach einer ereignislosen Zeitstrafe gegen die Piranhhas, lässt Per-Niklas Heintze die Grün-Weißen in der zweiten Überzahl jubeln. Ein langer Pass von Neuzugang Johann Grabowski und Heintze lenkt den Ball ins Tor. Keine Minute später jubeln die Grün-Weißen erneut. Jerrit Koch erzielt seinen ersten Treffer der Saison. Mit dem 3:1 geht es in die erste Pause.
Erste Schwächen, mehr Druck der Piranhhas
Mutig startet man ins zweite Drittel, knüpft da an, wo man aufgehört hat. Jedoch schleichen sich immer öfter Unachtsamkeiten ein, die vor allen den Piranhhas gefährliche Torchancen ermöglichen.
Der verdiente Anschlusstreffer durch Lena Lübker, Vorlage Mathis Wittneben, nach 15 gespielten Minuten. Anderthalb Minuten vor Ende des zweiten Drittels Treffen die Piranhhas erneut, diesmal Elias Leonhard nach Vorlage von Ville Kursula. Pausenstand 3:3 – alles offen, alles auf Anfang.
Drittes Drittel, Piranhhas mit längerem Atem
Der letzte Spielabschnitt begann so, wie der letzte aufhörte. Lange, komplizierte Pässe, versprungene Ballannahmen. Daher, Jubel auf Seiten der Piranhhas. Nach nur einer Minute trifft Nino Sziedell nach Vorlage von Elias Leonhard. Letzterer legte auch beim 3:5 durch Ville Kursula auf und avancierte damit zum besten Scorer des Spiels. Kurz nach der zehn Minuten Marke erzielte Paul Moritz nach Vorlage von Marius Lüdemann das 3:6.
Ein letztes Aufbäumen der Grün-Weißen. Kurz vor Ende entstehen einige gute Chancen. Es bleiben jedoch alle in der Verteidigung oder im Torhüter hängen. Auch der Strafschuss kurz vor Schluss korrigiert das Ergebnis nicht mehr.
Erstes Ligaspiel am 27. September
Abschließend die Feuertaufe im Pokal fast bestanden. Los geht es im Ligabetrieb am 27.09 gegen die zweite Mannschaft des SC Itzehoe. (jsp)
