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Egal was die HSG Gedern/Nidda auch versuchte, am Ende stand ihnen immer eine Sophie Fasold im Weg. Nach nur 20 Minuten zeichnete sich die Schlussfrau vom TSV Nord Harrislee bereits mit zehn Paraden aus. Catharina Volquardsen nutzte diese und brachte einen Konter zum 9:5 im Gästegehäuse unter.
Der Gast, der im Hinspiel noch klar mit 22:14 gewann, zeigte Nerven. Ein 7-Meter wurde nicht genutzt, stattdessen erhöhte Lotta Woch auf einen 5-Tore-Vorsprung. Dies war erst der Anfang der „Nordfrauen-Festspiele“. Immer wieder brachte Fasold den Gegner zum Verzweifeln und vorne wurde eiskalt verwandelt. So ging das Team von Trainer „Shorty“ Linde mit einer 16:8 Führung in die Pause.
Mit Wut im Bauch zum überragenden Erfolg
In der zweiten Hälfte konnten die Nordfrauen sogar noch eine Schippe drauf legen. Nach 33 Minuten wurde der Vorsprung auf ganze zehn Treffer ausgebaut, vorangegangen war erneut eine starke Parade von Sophie Fasold. Auch bei den 7-Metern zeigten sich die Nordfrauen Nervenstark, Fenja Jensen machte in der 37. Minute ihren Hattrick, der zum 23:11 führte, in dieser Wertung perfekt, nur um zwei Minuten später erneut zu verwandeln.
Eine Viertelstunde vor Schluss führten die Nordfrauen mit 15 Toren, in der Spitze waren es sogar 18 Tore. Für die letzten Minuten durfte sich auch noch Nane Sibbersen im Tor vom TSV Nord Harrislee beweisen. Nach 60 Minuten stand ein 37:21 Heimsieg auf der Anzeigentafel, der auch in der Höhe so absolut verdient war. Auch Gästetrainer Christian Breiler erkannte den deutlichen Sieg der Nordfrauen an und zeigte sich von der Atmosphäre in der Holmberghalle begeistert, speziell von den vielen Kindern. „Das Spiel war eigentlich zur Halbzeit entschieden, wir haben nicht viel hinbekommen“, war Breiler aber auch sichtlich enttäuscht von der Leistung seiner Mannschaft.
Das Schlusswort hatte Torfrau Sophie Fasold, die ganze 19 Paraden für sich verbuchen konnte. „Wir sind voller Wut im Bauch angetreten, weil wir das Hinspiel so verkorkst hatten“, erklärte sie strahlend.
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Für den TSV Nord Harrislee könnte dieser Sieg bereits die halbe Miete für den Klassenerhalt gewesen sein. Auch am kommenden Samstag geht es mit einem Heimspiel in der Holmberghalle weiter. Dann geht es gegen die Kurpfalz Bären, die im Hinspiel knapp mit 24:22 erfolgreich waren. Vielleicht gelingt mit dem heimischen Publikum im Rücken auch hier die erfolgreiche Revanche.
