Trotz Hallenmisere in Flensburg

LK Weiche Flensburg feiert Hallensportfest

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Die Durchführung des diesjährigen Hallensportfestes stellte die Organisatoren vor einer große Herausforderung, dennoch machte der LK Weiche Flensburg das Beste aus der Flensburger Hallenmisere. 

Flensburg – Einen Wendepunkt gab es in der zunehmend dramatischen Trainings- und Wettkampfsituation der Flensburger Leichtathleten. Trotz der monatelangen Sperrung der Hannah-Arendt Halle konnte nun ein lösungsorientierter Ansatz zu der Durchführung für den Nachwuchs so wichtigen regionalen Veranstaltung beitragen. Über den beschädigten Boden der Halle wurden die 240m²-Tartanmatten, die für Wettkampf und Training in der Halle lagern, ausgerollt, so dass niemand den Boden betreten musste.
Durch die Kurzfristigkeit und den Termin nach den eigentlichen Landesmeisterschaften waren die Teilnahmefelder und auch die Anzahl der angebotenen Disziplinen reduziert, was aber die gute Stimmung und die hochwertigen Wettkampfergebnisse nicht schmälerte.

Loke Sommer bestätigt seine Form

So konnte Loke Sommer in der U20 über die 60m-Hürden beispielsweise seine persönliche Bestleistung auf 8,42sec verbessern und die Deutsche Einzelnorm noch einmal bestätigen. Im Hochsprung ging es mit den Gästen Christian Steffens (AMTV HH) mit übersprungenen 1,88m und Ron Adrian (Hamburger SV), 1,80m) sowie LG-Athlet Anton Temme (1,76m) hoch hinaus. Auch der U18 Athlet Jannis Billerbeck (LG Flensburg) nutze die besonders lautstarke Kulisse und verbesserte sich gleich um 9 Zentimeter auf 1,68m.

Bei den Frauen konnte Annike Rohlff mit 7,80sec über die 60m überzeugen. Über die 60m-Hürden gab es zudem viele ansprechende Duelle, die den Nachwuchsathleten zeigte, wohin es gehen kann. Besonders wertvoll war daher der Wettkampf für die Nachwuchsathleten der U16 und U14. Eine große Anzahl an LG-Athleten und Athletinnen nutzten die 60m-Hürden, 60m und Hochsprung um den nächsten großen Schritt in die technischen Disziplinen zu machen und zeigten seht gute Entwicklungen. Nelson Henschen übersprang im Hochsprung erstmalig die 1,40m (LG Flensburg, M12), Lova König (LG F,W13) gewann die 60m in 8,90sec vor Yve Fehring (TSV Glücksburg 09, 9,12sec) und Phyllis Amos (W13, LG Flensburg) siegte über die 60m Hürden in 11,72sec.

Jarek Schult sammelte die meisten Punkte

Auch am Nachmittag konnte man sich über die Teilnahmezahlen nicht beschweren. Über 50 Kinder freuten sich über die regionale Veranstaltung und sammelten im Dreikampf, bestehend aus Hürdensprint, Standweitsprung und Medizinballstoß Punkte. Jarek Schult (M11, LG Flensburg) sammelte mit 1021 Punkte die meisten Zähler. Bei den Mädchen ging die höchste Punktzahl mit 953 Punkten an Anna Ebersdobler (W11,LG Flensburg).

Nicht nur die Kids waren am Start: Uli Hamann beim Hochsprung. Foto: Anton Temme

Veranstalter Jan Dreier zeigte sich mit den Ergebnissen sehr zufrieden: „Wir haben sportlich große Schritte nach vorn gemacht. Zum Glück können wir mit der zunehmenden Athletenzahl inzwischen ein ganzes Sportfest ausstatten. Wir richten jetzt den Blick nach vorn und hoffen nun auf ein weiterhin lösungsorientiertes Handeln aller Verantwortlichen bei dieser Flensburger Hallenmisere im Sinne aller Sportler.“






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