KO-Sieg gegen Wilber Blanco

Kiwitt macht kurzen Prozess

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„Pretty Boy“ Freddy Kiwitt gewann am Samstag seinen dritten Kampf für Universum in Hamburg gegen den Kolumbianer Wilber Blanco Martinez.

Hamburg – Als Freddy Kiwitt am Samstag zum Fugees-Hit „Ready Or Not“ zum Ring marschierte, wusste er noch nicht genau, was auf ihm zu kam. Die Vorbereitung für seinen Kampf war schwierig, denn von seinem in acht Kämpfen ungeschlagenen Gegner Wilber Blanco Martinez aus Kolumbien gab es wenig Material. Acht seiner Kämpfe gewann der 28-jährige durch KO. Dennoch zeigte Freddy Kiwitt, dass er perfekt auf seinen Gegner eingestellt war. 

Kiwitt, der in 22 Kämpfen 19 Mal als Sieger den Ring verließ, machte kurzen Prozess mit seinem drei Jahre jüngeren Gegner. Im Gegensatz zu seinem letzten Kampf gegen Johan Perez, in dem Kiwitt über die volle Distanz gehen musste, setzte er am Samstag in der dritten Runde zum KO an. Der „Pretty Boy“ erwischte einen guten Start gegen einen wilden Gegner, der aber selten seine Schläge ins Ziel brachte. Blanco blieb allerdings gefährlich und lieferte einen interessanten Kampf ab. 

Kiwitt schickt Blanco auf die Matte 

In der dritten Runde brachte der schnelle Freddy Kiwitt dann seinen Gegner zunehmend unter Druck, der durch seine unkontrollierten Luftschläge Kraft ließ. Als noch gut eine Minute auf der Runden-Uhr war drängte Kiwitt seinen Gegner an die Ringseile und schickte Blanco mit einem rechten Hammer genau an die Stirn auf die Matte. Der Ringrichter zählte den Gegner an und brach den Kampf zum Jubel der Kiwitt-Anhänger ab. 

Bereit für ein neues Kapitel

Im Ring sagte Kiwitt nach seinem dritten Sieg für Universum: „War richtig cool in Deutschland wieder mit so vielen Zuschauern zu boxen. Ich habe jede Sekunde genossen.“ Jetzt will der Flensburger wieder voll durchstarten. „Ich bin bereit für ein neues Kapitel und ein Titelkampf im nächsten Jahr wäre super.“ (msc)

Der Kiwitt-Fight im Video






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