Bis zur 89. Minute mit zwei Toren geführt

„Inakzeptabel“: DGF Flensborg verschenkt sicheren Sieg in den letzten 180 Sekunden

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Unglaublich: In der Verbandsliga Nord hat DGF Flensborg einen über 89 Minuten sichergeglaubten Sieg bei Schleswig 06 noch aus der Hand gegeben.

Schleswig – Mit einer 1:0 Führung durch Tim Meyer in der 39. Minute ging es für DGF Flensborg zum Pausentee in die Kabine. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste aus Flensburg eigentlich alles im Griff: Spielkontrolle, gute Ballbesitzphasen, defensive Stabilität und vorne setzten sie gute Akzente. 

Auch in Unterzahl bleibt DGF überlegen

Nach der Pause wurde das gute Spiel der Elf von André Flieder und Jens Fischer mit dem 2:0 durch Stefan Ottsen in der 60. Minute belohnt. Doch drei Minuten später schwächten sich die Gäste selbst, mussten fortan mit zehn Mann das Spiel zu Ende bringen. „Selbst in Unterzahl lassen wir, bis auf das Gegentor, nichts anbrennen und erzielen noch ein Tor“, sah aber weiterhin alles gut aus für DGF Flensborg. Zwar verkürzte Balin Saber in der 63. Minute auf 1:2, der alte Vorsprung stellte Brian Nielsen in der 78. Minute aber wieder her. Dann kam die 89. Minute und eine Flanke fand Nick Stockfleth, der den erneuten Anschluss für Schleswig 06 erzielen konnte.

Ausgleich in der Nachspielzeit 

Eigentlich zu spät, sollte man meinen, doch in der zweiten Minute der Nachspielzeit kam erneut eine Flanke durch, erreichte Balin Saber, der den umjubelten Ausgleich perfekt machte. „Dass wir aus drei Flankenbällen aus dem Halbfeld drei Gegentore bekommen, weil wir schlafen, nicht am Mann sind und den Ball einfach nicht geklärt kriegen ist inakzeptabel“, war DGF-Coach André Flieder mächtig angefressen, nach dem Ausgleich. „Zum Schluss muss man, trotz 88 minütigem Übergewicht sogar noch froh sein, nicht das 4:3 zu kriegen, weil wir wieder einmal schlecht verteidigen und 06 frei aufs Tor zulaufen konnte.“ Dazu kam es allerdings nicht mehr, die Punkte wurden sich geteilt.

„Wir bekommen in zwei Spielen acht Gegentore, das kann nicht unser Anspruch sein und da müssen wir schnellstmöglich an uns arbeiten“, hadert Flieder mit seiner Mannschaft. „Jetzt mussten wir schmerzlichst erfahren, was es für Auswirkungen hat, keine richtig vernünftige Vorbereitung zu haben.“ (msc)






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