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Wichtiger Sieg für IF Stjernen Flensborg: Im Rückspiel erkämpfte sich die Elf von Marco Jannsen einen 2:0 (0:0) Erfolg. Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm musste hingegen beim TSV Rantrum eine knappe Niederlage einstecken.
Flensburg – Schön war es nicht: „Wir haben ein bisschen mit unserem Glück gespielt an diesem Tag“, gab IF Stjernen Flensborg Trainer Marco Jannsen nach dem 2:0 Erfolg seiner Mannschaft zu. Besonders im ersten Durchgang hätten die Gäste vom Husumer SV eigentlich schon hoch führen müssen. Da ihr Platz in Husum nicht bespielbar war, verzichtete die Elf von Trainer Wolfgang Empen auf ihr Heimrecht und hatte dabei sicher auch den Auswärtssieg im Hinspiel im Hinterkopf. Der Husumer SV aber nutzte seine Chancen nicht und so ging es torlos in die Halbzeitpause, die Jannsen für einige Korrekturen und Umstellungen nutzte.
„Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen“
„Wir haben mehr Spielräume bekommen, weil sich Husum zurückgezogen hatte“, konnte Jannsen die Taktik des Gegners nicht nachvollziehen. Für IF Stjernen aber war es gut, denn nun erarbeitete sich der SdU-Vertreter eigene Torchancen, ließ aber weiterhin auch gute Chancen der Gäste zu. „Aber wir haben es nachher ganz gut gelöst und haben kämpferisch dagegen gehalten. Man hat gemerkt, dass wir wollten.“ Und so kamen zunächst Stefan Evdenic (63.) und anschließend Kapitän Niklas Lüthje (76.) zu Torerfolgen. „Ich glaube ein Unentschieden wäre gerechter gewesen, aber wir nehmen die drei Punkte gerne mit, die können wir gut gebrauchen.“
Zwar steht IF Stjernen auf dem ersten Blick mit jetzt 25 Punkten auf einen sicheren siebten Platz, allerdings haben einige Mannschaften noch bis zu vier Spiele weniger ausgetragen als die Flensburger, die nun mit dem Gettorfer SC und dem Osterrönfelder SV zwei abstiegsbedrohte Gegner vor der Brust haben.
Starke zweite Hälfte reicht dem SV Frisia 03 beim TSV Rantrum nicht aus
Auf einem Abstiegsplatz bleibt der SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Beim TSV Rantrum gab es trotz Tore von Renz Rapräeger (13.) und Jannik Drews (61.) eine knappe 2:3 (1:3) Niederlage. Die Elf von Uwe Petersen konnte somit den positiven Schwung aus den sehr guten Testspielergebnissen nicht auf den Ligabetrieb ummünzen. Zum Verhängnis wurde Frisia eine schlechte erste Halbzeit. In Durchgang zwei war man zwar spielbestimmend, das nötige Glück zum Punktgewinn fehlte jedoch am Ende. (msc)
