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Große Freude beim TSV Nordmark Satrup: Auch das zweite Heimspiel konnte der Oberliga-Neuling für sich entscheiden, siegte gegen die Zweitvertretung vom VfB Lübeck klar mit 5:2 (3:0). Matchwinner war Christoph Ottsen, der einen lupenreinen Hattrick in der ersten Hälfte aufs Feld zauberte.
Satrup – Fast 200 Zuschauer wollten sich den zweiten Heimauftritt vom TSV Nordmark Satrup in der Flens-Oberliga nicht entgehen lassen. Und sie wurden nicht enttäuscht. Gegen zunächst sehr ballsichere Gäste vom VfB Lübeck II gab es reichlich Grund zum Jubeln. Schon nach neun Minuten konnte Torjäger Christoph Ottsen seine Mannschaft in Führung bringen. Immer wieder gelang es dem TSV die Bälle im Mittelfeld zu erobert und schnell umzuschalten. Über Mats Petersen und Clemens Nielsen ging es über die Außen nach vorn und dort lauerte in der 38. Minute erneut Christoph Ottsen, der flach abschließen konnte. Nur fünf Minuten später krönte der junge Angreifer seine hervorragende Leistung mit einem Hattrick, der sogar schon eher hätte fallen können. „Die erste Halbzeit war das bisher beste von uns, was wir in der Oberliga gezeigt haben“, strahlte Co-Trainer Sönke Müller nach dem Spiel.
Aufregung zum Ende der Partie
Nach der Pause, inzwischen hatte auch der starke Regen in Satrup eingesetzt, konnte Björn Laß einen Elfmeter in der 53. Minute zur 4:0 Führung verwandeln. „Der hat uns natürlich Ruhe gebracht.“ Etwas später sollte es dann auch Elfmeter für die Gäste aus Lübeck geben, dieser wurde allerdings vom Assistenten korrigiert. „Nach einigen Wechseln kam dann etwas Unruhe rein“, berichtet Müller. Da Lübeck zuletzt Spiele spät noch drehen konnte, war auch der TSV Nordmark Satrup gewarnt. Tatsächlich gelang dem VfB ein später Doppelschlag durch Jannik Westphal (81.) und Ramiz Demir (84.). Und dann sah Björn Laß auch noch die rote Karte, nachdem er selbst gefoult wurde und sich im Anschluss unglücklich von seinem Gegenspieler befreien wollte. „Er traf ihn mit dem Handrücken unglücklich im Gesicht. Die Karte ist dann auch die richtige Entscheidung.“ Auf der anderen Seite gab es dafür Gelb/Rot (88.).
„Klitschnass, aber zufrieden“
In der Nachspielzeit saß dann noch ein Konter der Gastgeber. Bennet Reimer traf in der 96. Minute zum 5:2 Endstand. „Wir waren zwar alle klitschnass, aber hochzufrieden mit den drei Punkten.“
Am nächsten Wochenende geht es dann zum TSV Bordesholm, der bisher ein Spiel gewinnen konnte. (msc)
