Treffer von Nehrenst und Nielsen reichen DGF

Glücklich, aber verdient: DGF Flensborg mit Sieg bei BW Löwenstedt

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DGF Flensborg bleibt dem FC Tarp-Oeversee und der SG Eckernförde/Fleckeby im Nacken, holt einen 2:1 Erfolg beim SV Blau-Weiß Löwenstedt.

Löwenstedt – Die Gäste aus Flensburg starteten sehr kontrolliert ins Spiel und verdienten sich in der ersten Hälfte auch eine 2:0 Führung. Zunächst konnte Abwehrchef Julian Nehrenst in der 27. Minute die DGF-Führung erzielen, wenig später erhöhte Brian Nielsen (34.) auf 2:0.

Mit den zweiten 45 Minuten war DGF-Coach André Flieder dann weniger zufrieden. „Löwenstedt war besser als wir“, lobte er den abstiegsbedrohten Gegner. „Sie haben ein sehr gutes Spiel gemacht mit viel Mut und Offensivpower. Das war sehr stark von Löwenstedt und wenn sie so ihre letzten Spiele spielen, werden sie auch verdient in der Liga bleiben.“  Aktuell fehlen dazu drei Punkte, um mit der FSG Ostseeküste aufzuschließen. 

Anschlusstreffer der Löwen sorgt für spannende Schlussphase

Belohnt wurde der Kampfgeist der Löwen mit dem Anschlusstreffer durch Lars Hansen in der 78. Minute. Und fast wäre es noch besser gekommen, als Hansen wenig später am Pfosten scheiterte. Am Ende war es dann aber wieder DGF Flensborg, die beste Möglichkeiten hatten, den Sieg endgültig einzutüten. „Wir haben dann aber auch die Entscheidung liegen lassen und zwei/drei hundertprozentige Torchancen nicht genutzt.“ Eine davon hatte der Trainer selbst, der in den Schlussminuten noch selbst ins Spiel kam. „Den muss ich machen“, übt er Selbstkritik. Seinen Abschluss aus zentraler Position aus 15 Metern setzte er an den Außenpfosten. Somit blieb es beim knappen 2:1 Erfolg für DGF Flensborg. 

Lob für BW Löwenstedt / Mittwoch zu Gast bei der SG Nordau 

„Es war ein verdienter, aber glücklicher Sieg. So ehrlich muss man sein“, sagte Flieder nach dem Spiel. „Großes Lob für die zweite Halbzeit von Löwenstedt. Das war einfach gut.“

Bereits am Mittwoch geht es für DGF Flensborg weiter. Es kommt zum Wiederholungsspiel gegen die SG Nordau. „Das wird ein schweres Spiel. Es sind immer enge und hitzige Spiele zwischen uns. Das wird wieder ein heißer Tanz.“ Doch André Flieder weiß auch: „Wir müssen an unsere Grenzen gehen, um da was mitzunehmen. Wir sind uns der Aufgabe bewusst und auch, dass unsere Leistung aus den letzten Spielen da nicht reichen wird. Also müssen wir wieder eine Schippe drauflegen und hoffen, das ein/zwei angeschlagene Spieler wieder zurückkommen und wir einen breiteren Kader haben.“ (msc)






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