Spontane Meisterfeier in Rendsburg

Frisia-Remis macht den TuS Rotenhof zum Landesliga-Meister

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Mit dem Punktgewinn vom SV Frisia 03 Risum-Lindholm gegen den Tabellenzweiten Rot Schwarz-Kiel, wurde der TuS Rotenhof am Sonntag zum Meister der Landesliga Schleswig gemacht.

Risum-Lindholm – Als Schiedsrichter Finn Jonah Dettmer nach 90 Minuten die Partie zwischen dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm und der SSG Rot-Schwarz Kiel abgepfiffen hat, war vor allem die Freude bei den Spielern vom TuS Rotenhof, die zum Teil extra ins Niko-Nissen-Stadion kamen, besonders groß. In diesem Moment war die Meisterschaft in der Landesliga Schleswig und der damit verbundene Aufstieg in die Flens-Oberliga offiziell. Die Rendsburger, die selbst am Samstag mit 3:0 bei der SpVg Eidertal Molfsee siegten, sind mit 66 Punkten nicht mehr von den Verfolgern aus Kiel einzuholen. 

Frühes Ljaskaj-Tor bringt Frisia einen wichtigen Punkt

Schon frühzeitig konnte Meister-Kapitän Felix Knuth jubeln, als Enrik Ljaskaj in der fünften Minute bereits die Führung für die Gastgeber erzielen konnte. Nach dem Ausgleich in der 53. Minute durch Kiels Oliver Dreier musste gezittert werden. Ein weiteres Tor sollte aber nicht mehr fallen. Somit sammelt Frisia einen wichtigen Punkt gegen den Abstieg und ist nun mit 28 Punkten nur noch zwei Zähler hinter IF Stjernen (0:0 gegen den TSV Altenholz) und acht Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz.

Spontane Meisterfeier am Sonntag in Rendsburg

Für die Spieler vom TuS Rotenhof, die mit vor Ort waren, ging es direkt zurück nach Rendsburg. „Wir haben sofort unsere Wirtin des Vereinsheims und den Vorstandsvorsitzenden angerufen, um abzuklären, ob wir in dem für Rotenhöfer bekannten Zwischenraum feiern können“, berichtet Felix Knuth, was nicht selbstverständlich war, denn nebenan wurde zur gleichen Zeit die Jahreshauptversammlung im Vereinsheim durchgeführt. „Aber bei solch einem besonderen Moment haben alle zugestimmt“, freut sich der Meisterkapitän, der mit seiner Mannschaft in der vergangenen Saison noch hauchdünn den Aufstieg durch die Relegation verpasst hatte. Umso größer war nun die Freude über das Happy End einer sensationellen Reise. „Insgesamt hat man gestern schon allen angemerkt, dass die Freude und Erleichterung riesengroß ist.“ So überraschte es nicht, das der größte Erfolg der Vereinsgeschichte noch am Sonntag gefeiert wurde. „Dafür, dass es so spontan und ein Sonntag war, waren viele Leute vor Ort“, erzählt uns Knuth, der in dieser Saison schon 20 Tore für seine Meister-Elf erzielen konnte. „Wir haben die Meisterschaft fürs Erste ordentlich gefeiert, die große Party folgt aber noch am letzten Spieltag.“ Da geht es dann zu Hause gegen den TSV Rantrum. (msc)






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