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Was für eine Chance für Flensburgs Handballer: Zwei Derbys zwischen dem DHK Flensborg und dem Juniorteam der SG Flensburg-Handewitt entscheiden über den Aufstieg in die 3. Liga. Einfacher war ein Aufstieg noch nie. Der Vorteil liegt nach dem ersten Spiel ganz knapp beim DHK. Die Entscheidung über den Aufstieg fällt aber erst am Samstag, wenn es in Glücksburg zum Rückspiel kommt.
Flensburg – 180 Besucher durften in der Idraetshalle dabei sein und machten mächtig Krach. Den besseren Start in die Partie erwischte das Junior-Team der SG, das nach fünf Minuten mit 3:1 in Front lag. Die Gastgeber konnten den Spielstand allerdings drehen und lagen nach gut 15 Minuten selbst mit zwei Toren in Führung. Jetzt waren beide Mannschaften auf Augenhöhe, die Führung wechselte hin und her. Beim Stand von 14:13 für die Mannschaft von DHK-Trainer Kai Nielsen ging es in die Pause.
Knapper Heimsieg für den DHK
Aber auch Michael Jacobsen hatte seine extrem junge Mannschaft bestens auf dieses Spiel eingestellt und ließ sich von der wesentlich erfahreneren DHK-Mannschaft nicht abschütteln. So gelang dem Juniorteam in der 50. Minute erneut der Ausgleich zum 23:23. In den Schlussminuten machte sich die Erfahrung der Mannschaft um Kapitän Tjark Desler dann bemerkbar, plötzlich gab es für das Juniorteam kein Vorbeikommen mehr und der DHK spielte sich eine kleine Führung heraus. Am Ende stand ein knapper 27:25 Heimsieg für den DHK auf der Anzeigetafel.

„Sechzig Minuten lang gefightet“
Für beide Mannschaften ist somit noch alles möglich im Entscheidungsspiel am Samstag (13 Uhr, Rudehalle Glücksburg). „Es ist erst eine Halbzeit gespielt“, weiß Trainer Kai Nielsen, der wie SG Co-Trainer Simon Hennig ein erwartetes enges Spiel sah.
„Erst einmal war es eine starke Leistung meiner Mannschaft. Aber wir haben noch einige Möglichkeiten liegengelassen und hatten ein paar Fehlpässe“, analysierte Nielsen nach dem Spiel.
„Fast alle Spieler haben noch kein Derby gespielt und kannten den Druck vom Gegner und den Zuschauern nicht. Das hat man zum Teil gesehen. Die Mannschaft hat sechzig Minuten gefightet und wir werden sehen, ob wir das Ding drehen können“, erklärte Simon Hennig, der trotz der knappen Niederlage noch beste Chancen mit seiner jungen Mannschaft auf den Aufstieg hat. (msc/jös)
