Entscheidung gefallen: Aufstiege dürfen bejubelt werden, keiner muss absteigen

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Aufatmen bei zahlreichen Fußballmannschaften der Region: Meisterschaften und Aufstiege dürfen gefeiert werden, Zwangsabstiege wird es nicht geben. Auch die Zweitplatzierten spielen in der nächsten Saison eine Spielklasse höher. Das hat der Schleswig-Holsteinische Fußballverband in der heutigen Sitzung entschieden.

Aufstiegsjubel und Freude über den Klassenerhalt

Damit steht fest: Der FC Wiesharde wird den direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga Nord feiern. Die Mannschaft von Sven Hollenkamp konnte 11 der 16 Spiele gewinnen und holte insgesamt 35 Punkte. Der SSV Lunden und der SV Frisia 03 Risum Lindholm II kommen jeweils auf 34 Punkte, haben aber beide drei Spiele mehr ausgetragen.

IF Stjernen fällt der Quotientenregelung nicht zum Opfer

In der Verbandsliga darf der TuS Rotenhof jubeln. Nach einer grandiosen Saison geht es hoch in die Landesliga Schleswig, dann auch mit Neuzugang Christoph Ruback von der SG Nordau.
In der Landesliga darf IF Stjernen Flensborg aufatmen. Durch die Quotientenregelung drohte der Zwangsabstieg. Jetzt kann die Mannschaft von Malte Köster befreit in die neue Landesliga-Saison starten.

Großes Glück für die Tabellenschlusslichter

Großes Glück haben der PSV Flensburg (erspielte in der Kreisliga NW nur 3 Punkte in 15 Spielen) und der FC Tarp-Oeversee (Verbandsliga, 7 Punkte aus 17 Spielen). Beide Teams halten ebenfalls die Klasse.

Jubel bei Stjernens Frauen

Gejubelt werden darf auch bei den Frauen des IF Stjernen Flensborg.  In der Landesliga Schleswig konnte sich der SdU-Club ungeschlagen an die Tabellenspitze spielen, kam nach 15 Spielen auf 43 Punkte. Verfolger TSV Vineta Audorf hat zwar drei Spiele weniger auf dem Konto, hätte aber auch bei drei Siegen die Stjernen-Damen nicht mehr überholen können.

Offizielle Meldung

Offiziell schreibt der SHFV: „Das Präsidium hat für alle Spielklassen des SHFV und seiner Kreisfußballverbände entschieden, dass die Tabellenendstände der Spielzeit 2019/20 durch Anwendung einer Quotientenregelung (erzielte Punkte geteilt durch Zahl der ausgetragenen Spiele) auf der Basis der Tabellenstände zum 30.06.2020 (bis 30.06. werden keine Spiele mehr ausgetragen werden können) erfolgt. Staffelsieger der Saison 2019/20 ist in den einzelnen Spielklassen jeweils die Mannschaft, die auf die meisten erzielten Punkte pro ausgetragenem Spiel kommt. Um einen Aufstiegsplatz belegen zu können, muss eine Mannschaft allerdings mindestens 50 Prozent der durchschnittlich absolvierten Spiele der Staffel gespielt haben. Diese Einschränkung führt aber nur in der Kreisklasse B SO 2 der Herren zu einem anderen Ergebnis auf den Aufstiegsplätzen.“

Hier geht es zur vollständigen SHFV-Meldung.






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