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Warum der TSV Rantrum am Ende drei Punkte bejubeln durfte, wollte IF Stjernen Coach Marco Jannsen nach den gesehenen 90 Minuten nicht ganz einleuchten, denn die 1:4 (0:1) Niederlage kam quasi aus dem Nichts.
Rantrum – Die Gäste aus Flensburg machten ein gutes Spiel, hatten durch Gentrit Ujkani und Denny Pawlowski zwei hochkarätige Chancen. Stattdessen kassierte IF Stjernen zum äußerst unglücklichen Zeitpunkt den Gegentreffer. In der 45. Minute gab es einen Freistoß für den TSV Rantrum, den der, nach einem Zusammenprall angeschlagene, IFS-Schlussmann Daniel Benzin zwar noch halten konnte, der Abpraller landete aber bei Thies Clausen, der die Halbzeitführung der Elf vom Lagedeich perfekt machte. „Wir haben es eigentlich ganz gut gemacht, uns Chancen erarbeitet und hätten in der ersten Halbzeit ganz klar führen müssen“, ärgerte sich Marco Jannsen über die nicht genutzten Möglichkeiten.
Stjernen macht das Spiel, Rantrum die Tore
Für die zweiten 45 Minuten feierte Jonas Schultz sein Pflichtspiel-Debüt und ersetzte Benzin im Tor. Die SdU-Mannschaft verdiente sich in der 65. Minute dann den Ausgleich durch Marius Kaak. Der Spielstand war korrigiert und der dritte Sieg in Folge sollte nun in die Wege geleitet werden. „Wir haben ganz klar das Spiel bestimmt und waren dem 2:1 wesentlich näher als Rantrum. Aus dem Spiel heraus, haben sie wenig gemacht gegen uns.“ Während Leo Kratz eine Großchance nicht nutzen konnte, machte es Rantrums Jannik Reichenberg nach einem Konter besser und zimmerte den Ball unhaltbar für Schultz unter die Torlatte (74.). „Das war ein schönes Tor, den hat er schön getroffen“, musste Jannsen den schönen Gegentreffer neidlos anerkennen.
„Nicht im richtigen Moment die Tore gemacht“
Da die Zeit knapp wurde, machte Stjernen nun auf, um noch das 2:2 zu erzielen. „Dafür wurden wir eiskalt bestraft.“ So gab es in der Nachspielzeit noch zwei Treffer. Zunächst nutzte Rasmus Wunderlich einen groben Fehler aus (90.) und Tom Gahrens (93.) traf dann noch zum 4:1 Endstand. „Fazit wie immer in Rantrum: Man weiß nicht, warum man die drei Punkte da lässt. Aber man lässt sie halt sehr häufig da, was sehr ärgerlich ist. Wir haben dieses Mal einfach nicht im richtigen Moment die Tore gemacht“, sagte ein ratloser Marco Jannsen nach der Partie. „Aber die Mannschaft ist gut drauf, sie haben Bock“, und so glaubt der Trainer fest an drei Punkte im kommenden Heimspiel gegen den Husumer SV. (msc)
