Drews und Heider machen den Unterschied aus

Ein Sieg noch bis zum sicheren Klassenerhalt

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Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm siegt im letzten Heimspiel der Saison mit 3:0 gegen den FC Dornbreite Lübeck und steht dank Keeper Lars Christiansen, Jannik Drews und Yago Heider kurz vor dem sicheren Klassenerhalt.

Risum-Lindholm – Zunächst sah es nach einer harten Bewährungsprobe für den SV Frisia 03 Risum-Lindholm aus. Die von einem Fan besonders lautstark angefeuerten Gäste vom FC Dornbreite Lübeck erwischten einen guten Start in die Partie und spätestens ab der 40. Minute mussten sich die Gastgeber bei ihrem Schlussmann Lars Christiansen bedanken, der innerhalb von acht Minuten fünf Großchancen mit überragender Parade vereiteln konnte. Stattdessen verursachte die Mannschaft von Sascha Strehlau einen Elfmeter, den Jannik Drews dankend ausführte und wie gewohnt eiskalt verwandelte. Somit ging es mit einer glücklichen 1:0 Führung in die Pause. 

Heider überläuft die gegnerischen Abwehrreihen 

Im zweiten Durchgang präsentierte sich der SV Frisia 03 dann von einer anderen Seite. Auch wenn fußballerisch bei Weiten nicht alles gelingen sollte, zeigte sich die Elf von Dennis Peper und Bernd Ingwersen kampfstark und glänzte durch feine Einzelaktionen. So machte einmal mehr Yago Heider den Unterschied aus und erzielte in der 79. Minute das 2:0. An der Mittellinie startend, überläuft er seinen Gegenspieler und lässt den herauslaufenden Jonas Neumeister im Gästetor keine Chance. 
Und auch das 3:0 in der Nachspielzeit gehört zu 99 Prozent dem jungen Stürmer. Gekonnt ließ Heider gleich sechs Lübecker alt aussehen, brachte den Ball aus spitzen Winkel noch an den Pfosten, wo Morten Hoefer goldrichtig stand und zum 3:0 Siegtreffer abstauben konnte. 

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SV Frisia 03 Risum-Lindholm – FC Dornbreite Lübeck (22.05.2022)

Bruhn verletzt / Lasse Paulsen verpasst seinen Abschied

Doch gleich zwei Wermutstropfen gab es zu verzeichnen: Kurz vor Schluss verletzte sich Marvin Bruhn schwer am Ellenbogen und wurde inzwischen operiert. Auf Grund einer Corona-Infektion verpasste Lasse Paulsen sein letztes Spiel vor heimischer Kulisse. Nach 10 Jahren beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm beendet er nun seine Karriere. „Du warst unser Fels in der Brandung, ein Vorbild für alle jungen Spieler und ein absoluter Dauerbrennen“ – mit diesen Worten verabschiedet sich die Mannschaft von ihrem großgewachsenen Innenverteidiger. 

Ein Sieg fehlt noch

„Mit einem Sieg in Lübeck sind wir durch“, hofft Trainer Dennis Peper im Rückspiel am Donnerstag auf weitere drei Punkte. Derzeit liegt der SV Frisia noch mit 22 Punkten auf dem sechsten Platz, der nur theoretisch den Klassenerhalt sichert. Zwar stehen mit dem TSV Altenholz, Eutin 08 und den TSV Kronshagen bereits drei Absteiger fest, ein vierter kommt allerdings noch hinzu, sofern der SV Todesfelde die Relegation zur Regionalliga nicht erfolgreich bestreitet. (msc)






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